AGB

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Der Makler hat seine Tätigkeit mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns auszuführen. Er verpflichtet sich, alle ihm bekannten, das Objekt betreffenden Tatsachen dem Auftraggeber mitzuteilen. Das Angebot erfolgt gemäß der uns erteilten Auskünfte, Irrtümer, Auslassungen bleiben vorbehalten.

Die Mitteilungen des Maklers sind ausschließlich für den Auftraggeber bestimmt und vertraulich zu behandeln. Ein Verstoß verpflichtet zu Schadensersatz in Höhe der Provision.

Ein Maklerauftrag kommt zustande, wenn jemand den Nachweis oder die Vermittlung eines Objektes oder schlechthin von Objekten anfordert oder annimmt. Falls dem Auftraggeber das durch den Makler nachgewiesene Objekt bekannt ist, muss er dies dem Makler gegenüber unverzüglich erklären und auf Verlangen nachweisen. Im anderen Falle kann er sich auf eine solche Kenntnis nicht mehr berufen.

Der Makler ist berechtigt, auch für den anderen Verhandlungspartner entgeltlich tätig zu werden.

Der Makler ist von einem beabsichtigten Vertragsabschluß unverzüglich zu unterrichten. Er hat Anspruch auf Anwensenheit bei Vertragsabschluß und auf Erteilung einer Vertragsabschrift sowie aller sich darauf beziehenden Nebenabreden.

Der Makler hat Anspruch auf Provision, wenn und soblad infolge seiner Vermittlung oder seines Nachweises der Kauf- und Mietvertrag zustande gekommen ist. Mitursächlichkeit des Maklers genügt. Der Provisionsanspruch ist von der Erfüllung des Vertrages nicht abhängig.

Wird anstelle oder nach dem Abschluß des vorgesehenen Rechtsgeschäftes innerhalb 2 Jahren ein anderes Rechtegeschäft vereinbart, das direkt oder indirekt auf die Vermittlung oder den Nachweis des Maklers zurück zuführen ist, so ist auch das provisionspflichtig. Anspruch auf Provision entsteht auch dann, wenn der bezweckte wirtschaftliche Erfolg auf andere Weise erreicht wird, wie Enteignung, Zwangsversteigerung, etc. wenn dies mit Billigung des Vertragspartners geschieht. Gleiches gillt wenn der Geschäftsabschluß statt durch den Auftraggeber selbst durch dessen Ehegatten, durch nahe Verwandte oder verschwägerte Personen erfolgt.

Sollte sich aus dem gemachten Angebot nichts anderes ergeben, so wird die ortsübliche Provision berechnet. Sie beträgt ohne Mehrwertsteuer
– für Ankauf und Verkauf von Grundbesitz je 3 v.H. des Kaufpreises
– für die Vermietung von WOhnraum 2 Monatsmieten
– für sonstige Geschäftsvorgänge die in NRW als üblich und angemessen festgestellten Provisionen.
Zu der Provision gehört die Mehrwersteuer in der jeweiligen Höhe.

Andere Abmachungen haben nur Gültigkeit, wenn sie schriftlich bestätigt werden.

Sollten Teile der Bedingungen unwirksam sein, so wird die Gültigkeit der übrigen Bedingungen nicht berührt.